Gemeinde

 

27. Juni 1920
Gründung des katholischen Männer- und Jünglingsvereins "Liborius" im Lokal Middelmann in Wellinghofen. Seine Aufgabe neben anderen ist das Sammeln von Geldern für eine Kirche in Wellinghofen.
1927 Pfarrer Kayser wird Präses des Wellinghofer Männer- und Jünglingsvereins.

1. Mai 1941
Errichtung einer eigenen Pfarrvikarie ohne eigene Vermögensverwaltung für Wellinghofen, Benninghofen und Wichlinghofen im Bereich der Muttergemeinde Herz-Jesu, Dortmund-Hörde.
Pfingstmontag 1941
Erstmals in Wellinghofen kann in der Notkirche im umgebauten Saal der Wirtschaft Mayfeld die heilige Messe gefeiert werden. Mit der Seelsorge wird der 2. Vikar der Herz-Jesu-Gemeinde, Walter Dippold, beauftragt.

Mai 1944/März 1945
Die Notkirche wird zweimal durch Bombenangriffe zerstört, aber durch die Gläubigen selbst wieder aufgebaut. Als nach Bombenangriffen auch die beiden evangelischen Kirchen im Wellinghofen zerstört werden, stellt die katholische Gemeinde ihren Raum der evangelischen Gemeinde unter Pfarrer Lammert zur Verfügung.

Oktober 1946
Pfarrer Walter Dippold verläßt die Gemeinde und wird Pfarrer in Brünninghausen.

Weihnachten 1946
Pfarrer Eduard Hanisch aus der Diözese Leitmeritz wird zum Pfarrvikar bestellt und am 6. Januar 1947 durch Pfarrer Kayser in sein Amt eingeführt. Seine Wohnung bekommt er in der Preinstraße Nr. 123. Damit ist erstmalig ein Priester am Ort. Von dieser Zeit ab findet täglich eine heilige Messe in der Notkirche statt.

25. Januar 1948
Gründung des katholischen Männervereins KAB St. Liborius der Gemeinde Heilig-Geist-Wellinghofen in der Wirtschaft Mayfeld. Die Tradition des alten Libori-Vereins soll hiermit seine Fortsetzung finden. Die Frauen und Mütter der Heilig-Geist-Gemeinde gehören zunächst zur Muttergemeinde Herz-Jesu-Hörde. Im Februar 1949 findet eine Neugründung in Wellinghofen statt.

1. Mai 1949
Einweihung des Vereinsbanners der KAB.

3. Dezember 1950
Gründung des Kirchbauvereins. Zu den Aufgaben des Kirchbauvereins gehört die Aufbringung der Mittel für den Ankauf eines Grundstückes. Nach langen Verhandlungen wird das Grundstück für den Kirchenneubau Preinstraße/Ecke Auf den Porten, erworben.

15. Januar 1955
Der ersten Spatenstich für die Kirche erfolgt.

20. März 1955
Grundsteinlegung durch Generalvikar Dr. Wilhelm Tuschen.

19. Mai 1955
Feier des Richtfestes bereits acht Wochen nach der Grundsteinlegung.

13. Juni 1955
Die von Pfarrer Dickmann aus der Stiftskirche Dortmund-Hörde geschenkte Glocke wird von den Bauarbeitern in den Turm hochgezogen. Auf sechs Granitsäulen, die früher den Hochaltar der Muttergemeinde Herz-Jesu bildeten, wird eine schwere Sandsteinplatte aufgelegt und damit ist der Hochaltar fertiggestellt. Zunächst wird das alte Tabernakel aus der Notkirche benutzt. Einige Jahre später spendet Maria Wiederhold den neuen Tabernakel, der von dem Künstler Josef Amberg aus Würzburg hergestellt wird. Von diesem Künstler stammt auch der Taufstein.

2. Oktober 1955
Das Allerheiligste wird feierlich in einer Prozession aus der Notkirche getragen. Anschließend wird das im Rohbau fertige Gotteshaus durch den Generalvikar Dr. Wilhelm Tuschen benediziert und der Gemeinde für den Gottesdienst übergeben.

27. Mai 1956
Konsekration der Kirche durch Weihbischof Franz Hengsbach, Paderborn. Die Kirchenfenster hat der Kunstmaler Wilhelm Buschulte in Unna entworfen. Das Fenster auf der Orgelbühne stellt ein Motiv aus der "Geheimen Offenbarung" dar.

28. November 1956
Die Heilig-Geist-Gemeinde erhält die eigene Vermögensverwaltung.

24. Februar 1957
Erste Kirchenvorstandswahl

18. April 1957
Das neue Pfarrhaus "Auf den Porten" wird fertiggestellt und bezogen.

1959
Die Seelenzahl der Gemeinde beläuft sich auf etwa 2000 Personen.

1960
10-jähriges Bestehen des Kirchbauvereins

29. Januar 1967
Der bisherige Seelsorger Eduard Hanisch wird als erster Pfarrer der Gemeinde in sein Amt eingeführt.

April 1967
Einweihung des Kindergartens

13. September 1969
Einweihung des Gemeindehauses

9. November 1981
Pfarrer Eduard Hanisch verstirbt nach fast 35-jähriger seelsorgerischer Tätigkeit.

25. April 1982
Pfarrer Berthold Kraning tritt in sein Amt als Seelsorger der Heilig-Geist-Gemeinde an. Aus gesundheitlichen Gründen nimmt er am Fronleichnamstag 1985 seinen Abschied aus Wellinghofen.

August 1985
Hans-Joachim Teich wird Pfarrer der Heilig-Geist-Gemeinde bis

Januar 1988
Für kurze Zeit übernimmt Pfarrer Paul Borgmann aus Berghofen die Vertretung.

26. Juni 1988
Einführung des jetzigen Pfarrers Wilhelm Vogel durch Dechant Wolfgang Dembski.

1989
Pfarrer Vogel nimmt in Gemeinschaft mit Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat die Neugestaltung des Altarraumes in Angriff.

6. Oktober 1991
Bei der Altarweihe wird die Reliquie der seligen Pauline von Mallinckrodt im Altarfuß durch Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt beigesetzt. Mit dem neuen Altar, der im Zuge der Liturgiereform nun in den Mittelpunkt des Kirchenraumes gerückt wurde, nähern sich die Renovierungsarbeiten im Inneren des Gotteshauses ihrem Ende.

9. November 1997
Einweihung der neuen Orgel

1991 bis 1999
Renovierungsarbeiten: u.a. neues Kirchendach; Erweiterung des Kindergartens und Neugestaltung des Kirchenvorplatzes mit Springbrunnen, Sitzgruppen und Begrünung; Schaffung von neuen Parkplätzen.

Juli 2000
Offiziell durch den Erzbischof von Paderborn bestätigt: St. Kaiser Heinrich, Dortmund-Höchsten, und Heilig-Geist, Dortmund-Wellinghofen bilden einen Pastoralverbund.